Extrusionsmechanik

Extrusionstherapie

Ein Therapiekonzept zur Erhaltung von Zähnen, die eigentlich nicht mehr erhaltungswürdig sind.

Sie befinden sich hier:

Bei tief zerstörten Zähnen kann sich eine prothetische Versorgung als problematisch erweisen, da in den meisten Fällen nicht mehr genügend Zahnhartsubstanz vorhanden ist, um eine Krone befestigen zu können. Häufig wird in diesen Fällen als einzige Therapiemöglichkeit das Ziehen des betreffenden Zahnes angesehen. Die Nachteile einer Zahnextraktion liegen hierbei in einem Knochenabbau im Bereich des gezogenen Zahnes über die Jahre und in ästhetischen Einschränkungen.

An der Zahnklinik der Charité können wir diese Zähne jedoch durch das Therapie-Konzept der forcierten Extrusion retten.

Hierbei wird der zerstörte Zahn durch vertikal gerichtete Kräfte einige Millimeter aus dem Zahnfach bewegt, um so wieder genügend Zahnhartsubstanz zur Befestigung einer Krone zu generieren. Das Herausbewegen des Zahnes aus dem Kieferknochen bedarf in der Regel nicht mehr als 3 Tage, kann jedoch von Patient zu Patient und von Zahn zu Zahn variieren. Nach dem der Zahn um einige Millimeter herausbewegt wurde, schließt sich eine Stabilisierungsphase von circa 2 bis 3 Monaten an. Im Anschluss erfolgt die prothetische Versorgung.